Pädagogisches Konzept

 

Inhaltsverzeichnis

1. Pädagogische Orientierung

2. Bildungsverständnis

3. Bildungsbereiche lt. Bildungsrahmenplan

4. Tagesablauf

5. Eingewöhnung

6. Zusammenarbeit mit Eltern, Bildungspartnerschaft

7. Personalmanagement / Teamarbeit

 

 

1. Pädagogische Orientierung

  • Das Bild vom Kind und das Rollenverständnis der PädagogInnen und AssistentInnen

Kinder sind kompetent, sie erforschen ihre Lebenswelt von Anfang an mit allen Sinnen.
Sie sind neugierig, kreativ, talentiert und voller Begeisterung und haben unterschiedliche Interessen, Begabungen, Bedürfnisse, Ausdrucksweisen und individuelle Kompetenzen. Wie konzentrieren uns auf die Stärken der Kinder und sorgen für ein anregungsreiches Umfeld, einladende Räume mit angemhemer Atmosphäre sowie Strukturen, die Sicherheit und Orientierung geben. Auch Herausforderung und Ermutigung des Kindes spielen eine wichtige Rolle, damit es sich gut entfalten kann.
Grundlage für eine gesunde Entwicklung sind der vertrauensvolle und achtsame Umgang miteinander und die bewußten Beziehungsangebote. Nur wenn sich Kinder sicher und geborgen fühlen, ihre Persönlichkeit geachtet und ihre Rechte gewahrt werden, können sie entsprechend wachsen und sich als selbstwirksam, bedeutend und wertvoll erleben.
Wir begegnen den Kindern wohlwollend, interessiert, unterstützend, anregend und unvoreingenommen. Das sorgt für ein Miteinander auf Augenhöhe und eine gute Vertrauensbasis als Gelingfaktor für eine positive Entwicklung und individuelle Unterstützung. Das Kind bestimmt das Tempo und entscheidet mit.
Wir sind Wegbegleiterinnen, die die Kinder bei ihren Selbst-Lern-Prozssen unterstützen. Dabei sind wir nicht nur Wissende, sondern auch selbst Forschende und Lernende, die Fragen stellen, Ideen einwerfen, Antworten im Dialog mit den Kindern gemeinsam suchen, Impulse geben und Angebote setzen. Wir gestalten die Räume individuell und die Zeit so, dass der kindliche Flow nicht unterbrochen wird. Wir bieten passende Gegenstände und Materialien und geben Nähe und Zuwendung.
Das Freispiel ist dabei die wichtigste Form des Lernens.

 

  • Prinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen

Individualisierung / Inklusion / Diversität / Differenzierung

Jedes Kind ist einzigartig, daher ist es normal verschieden zu sein!
Kinder spielen und lernen in ihrem eigenen Tempo, interssieren sich für unterschiedliche Dinge auf eine unterschiedliche Art.
Wir respektieren die unterschiedlichen Bedürfnisse, Interessen, Gewohnheiten und Vorlieben der Kinder und bieten durch unser Raumkonzept, die Vielfalt an unterschiedlichen, herausfordernden Materialien und die bewusste Begleitung der Kinder Erfahrungsräume, in denen sich jedes Kind individuell entfalten und an Herausforderungen wachsen kann. Dabei achten wir auf viel Freiraum für die Kinder im Denken und Handeln und begegnen ihnen mit Wertschätzung und ehrlichem Interesse.

Ganzheitlichkeit und Lernen mit alle Sinnen / Lebensweltorientierung

Unser Raum und Materialangebot orientiert sich an den Themen, Interessen und unmittelbaren Erlebnissen der Kinder. Dabei berücksichtigen wir die unterschiedlichen Altersgruppen und Herangehensweisen der Kinder. Sprache und Kultur werden duch Schrift, Bilder und in Dialogen sichtbar. Durch die Berücksichtigung aller Bildungsbereiche im täglichen Tun, erleben die Kinder vielfältige Möglichkeiten sich auszudrücken und mit allen Sinnen zu erleben.

Empowerment / Partizipation

Im Sinne von Montessori: „Hilf mir es selbst zu tun!“ achten wir auf die Möglichkeit zur Selbsttätigkeit der Kinder. Die Kinder entscheiden in einem großen Zeitrahmen täglich wo, was, womit, wie lange und mit wem sie spielen und ob das Spiel über Tage andauert. Materialien sind frei zugänglich, die Jause ist gleitend und die Kinder bewegen sich frei im Gebäude. Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme für sich und andere sind altersangemessen das Ziel. Grundlage hierfür ist die Möglichkeit für sich zu entscheiden und in wesentlichen Angelegenheiten des Kindergartenalltags mitzubestimmen.

Transparenz / Bildungspartnerschaft

Eltern und Kindergartenpersonal tragen zu einer bestimmten Zeit gemeinsam Verantwortung für eine gute Entwicklung des Kindes. Durch Dokumentation, einen regelmäßigen Austausch und Entwicklungsgespräche machen wir unsere Arbeit im Kindergarten transparent, bieten den Kontakt zu den Eltern und setzen auf eine gute Zusammenarbeit.
Auch die Kinder sollen erleben, nachvollziehen und ihren Kindergarten mitgestalten können. So besprechen wir uns regelmäßig mit den Kindern und stimmen uns ab.
Die Gemeinde und damit eine erweiterte Öffentlichkeit ist Teil des Lebens der Kinder. Auch hier wollen wir sichtbar werden und immer wieder unterschiedlichste Kooperationen suchen.

Geschlechtssensibilität / Sachrichtigkeit

Mädchen und Buben sind unterschiedlich, d.h. aber nicht, dass sie nicht gleiche Interessen und Neigungen haben. Wir achten darauf mit unseren Räumen, Materialien und Themen Mädchen wie Buben gleichermaßen anzusprechen, Rollenstereotype zu vermeiden und reflektieren unser Rollenverständnis. Darüberhinaus nehmen wir die Kinder mit ihren Fragen an die „Welt“ ernst und begegnen ihnen mit Ernsthaftigkeit. Wir vermeiden eine kindliche Sprache und Verniedlichungen. Gemeinsam mit den Kindern gehen wir ihren Fragen nach und begleiten sie bei ihren Lösungen, ohne ihnen etwas vorwegzunehmen.

 

 

2. Bildungsverständnis

  • Unser Verständnis von (frühkindlicher) Bildung

Kinder eignen sich die Welt auf ihre individuelle Art und Weise an.
Mit Hilfe ihrer Neugier, Experimentierfreude und Begeisterungsfähigkeit gehen sie ihren Bedürfnissen und der großen Lust am Tun spielerisch nach. Durch selbstbestimmtes Handeln, die Teilnahme an gesellschaftlichen und kulturellen Prozessen übernehmen sie mehr und mehr Verantwortung für sich und ihr Umfeld. Verbindliche Beziehungen, interessierte Erwachsene und eine vorbereitete, anregungsreiche Lernumgebung ist Voraussetzung für nachhaltige Bildungsprozesse. Dabei ist der Alltag das beste Lernfeld. Wir erachten alles was Kinder tun als für sie bedeutungsvoll und lehrreich.
Wir verstehen uns als Bildungseinrichtung mit einem klaren Bildungsauftrag. Wir orientieren uns am bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan und sehen unsere Verantwortung, für Bildungsgerechtigkeit zu sorgen.

  • Welche Kompetenzen erwerben Kinder in der Einrichtung?

Die Begleitung der Kinder bei der Weiterentwicklung ihrer Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz sind für uns selbstverständlich.
Darüberhinaus legen wir Wert auf die unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Kinder im Rollen- und Theaterspiel, im musikalischen Ausdruck, der MINT-Bereiche, in der Schulung ihrer Wahrnehmung, dem Ausdruck durch Bewegung und der Körpererfahrung, sowie der Kreativität im Rahmen des künstlerischen Ausdrucks.
Naturerfahrungen sollen verstärkt im Außenbereich zum Ausdruck kommen. Unser unebenes Gelände und die naturnahe Gestaltung laden zum Forschen, Experimentieren und sich Erproben ein.

  • Die Bedeutung des freien Spiels

Dem freien Spiel messen wir eine besondere Bedeutung bei. Kinder eignen sich durch das Spiel die Welt an. Durch ihre unermüdliche Neugier und intrinsische Motivation, ihre Umgebung mit allen Sinnen zu erkunden, zu entdecken und zu begreifen, lernen Kinder ständig Neues. Ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen werden unweigerlich erweitert. Durch ihre offene und experimentierfreudige Art setzen sie sich mit Themen, unterschiedlichen Materialen und deren Beschaffenheiten oder herausfordernden Situationen auseinander - sie erwerben Sachkompetenz. Durch die aktive Auseinandersetzung mit der „Welt“ reift die Persönlichkeit des Kindes ganzheitlich heran.

  • Rahmenbedingungen für Bildungsprozesse – Wie gestalten wir die Lernumwelt der Kinder?

Unser Neubau besteht aus 8 Gruppen für Kinder von 3 – 6 Jahren.
Zum ersten Mal werden wir sehr viele Dreijährige in unserem Kindergarten begrüßen. Dem wollen wir Rechnung tragen.
Da wir von einem teiloffenen Ansatz überzeugt sind und wir Räume als 3. Pädagogen verstehen, wurde mit Hilfe der Architektur erreicht, dass immer 4 Gruppen in Kooperation treten können.
Für je 4 Gruppen, das sind max. 80 Kinder, stehen folgende Bereiche zur Verfügung:
4 Gruppenräume mit den Schwerpunkten Sinneswahrnehmung und Körpererfahrung; Rollenspiel und Theater; Bauen, Konstruieren und Mathematik sowie Kreatives Gestalten. Neben diesem Raum befindet sich eine Werkstatt für Holzarbeit und Tüftelei. Die Räume bieten frei zugängliche Materialien für die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Kinder. Gemeinsam mit den Kindern werden diese ergänzt und verändert, um immer wieder neue Herausforderungen anbieten zu können.
Ein Bewegungsraum mit Bewegungsbaustelle; ein Kindercafé für die Jause und ein Ruhe-, Rückzugsraum, der auch dem Lesen und der Sprache dient runden das Angebot ab.
Die Räume sind von allen Kindern in einem großen Zeitfenster frei zugänglich. Sie entscheiden, wann sie wo, mit wem und wie lange spielen wollen.
Ein Kinderrestaurent stellt die Verbindung der beiden „Häuser“ da, ebenso wie der Außenraum. Mit einer Terrasse und unterschiedlichen Spielbereichen im Garten, der naturnah gestaltet wird entsteht eine Vielfalt an Erfahrungsräumen.

 

 

3. Bildungsbereiche lt. Bildungsrahmenplan

  • Aufzählung und kurze Beschreibung der geplanten Umsetzung der Bildungsbereiche

Im besten Falle finden sich alle Bildungsbereiche in allen Räumen durch das Raumkonzept und die Ausgestaltung wieder.
Der Bildungsbereich Ästhetik und Gestaltung wird durch den Gruppenraum mit Schwerpunkt Atelier und den nebenan liegenden Werkraum besonders sichtbar. Hier soll den Kindern beim Experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien und im freien Ausdruck keine Grenze gesetzt werden.
Der Bewegungsraum mit Motorikschienen und Bewegungsbaustelle, die freie Bewegung im Gebäude, die großzügigen Spielbereiche, aber auch die Nischen für Rückzug sowie der Ruheraum, Kindercafé und Kinderrestaurent oder auch die Trinkstationen in den Räumen werden dem Bildungsbereich Bewegung und Gesundheit Rechnung tragen.
Bauen und Konstruieren mit anregungsreichen und ausreichenden Materialien bilden die Grundlage der Mathematik. Der spielerische Umgang mit Messinstrumenten, Zahlen und naturwisschenschaftlichen Phänomenen, das Erleben in und Entdecken und Erforschen der Natur spiegeln den Bildungsbereich Natur und Technik wider.
Der Kindergarten soll ein Willkommens-Ort sein. Hier darf ich sein, so wie ich bin, hier fühle ich mich wohl. Hier werden meine Bedürfnisse wahr- und ernstgenommen, berücksichtigt. Ich gehöre dazu, auch wenn ich eine andere Sprache spreche. Hier werde ich unterstützt, nicht überfordert. Alle werden respektiert, keiner ist gleich, Vielfalt ist ein Gewinn. Die Bildungsbereiche
Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation sind selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags.
Impulse und Angebote nähren darüber hinaus alle Bildungsprozesse.

 

 

4. Tagesablauf

07.00 – 07.30:        Ankommen in Sammelgruppe (beide Häuser)

07.30 – 08.30:        Ankommen in der Gruppe

08.30 – 11.00:        Freies Spiel in allen Räumen, inkl. Terrasse/Garten
                                    Gleitende Jause
                                    Impulse und Projektgruppen

11.00 – 11.30:        Treffpunkt in der Gruppe

11.30 – 12.30:        Abholzeit, Buskinder

12.30 – 14.00:        Mittagessen, 2. Abholzeit

14.00 – 17.00:        Freies Spiel, Impulse, Garten, Ausflüge, Nachmittagsjause

 

 

5. Eingewöhnung

Alle Kinder mit ihren Eltern werden vor den Sommerferien angeschrieben und im neuen Kindergarten ab Herbst willkommen geheißen. Sie erhalten Informationen hinsichtlich Dingen, die sie brauchen und mitbringen sollen, in welche Gruppe sie kommen werden, wie die Bezugspersonen heißen u.a.m.
Ein Schnuppertag kann coronabedingt voraussichtlich nicht stattfinden, auch ist der Bau noch nicht soweit fortgeschritten, um einen Schnuppertag zu veranstalten. So muss auf andere Art und Weise ein erster Kontakt aufgebaut werden.

Ca. 150 Kinder, aufgeteilt auf 2 Häuser, werden ab Herbst 2021 den neuen Kindergarten besuchen. Die Hälfte wird das zum ersten Mal tun, davon etliche 3 Jährige. Die Aufnahme wird daher gestaffelt verlaufen: Am ersten Tag kommen die älteren Kindergartenkinder zurück aus den Ferien und an im neuen Haus. Sie sollen 2 Tage Zeit haben ihren Raum kennenzulernen und mit der Gruppe durch das neue Gebäude zu spazieren.

Am dritten Tag kommt ca. die Hälfte der neuen Kinder. Die Möglichkeiten werden mit den Eltern abgesprochen. Die Zeiten werden gestaffelt. Sollte Corona es zulassen, werden die Eltern mit ihrem Kind durch das Haus geführt und mit dem eigenen Gruppenraum vertraut gemacht. Absprachen bezüglich Ankommen, Garderobenplatz des Kindes, etc. werden getroffen, wertvolle Informationen ausgetauscht. Die Kinder entscheiden, wann der Elternteil den Raum verlassen kann. Im Kinderrestaurant wird, coronaabhängig, den Eltern ein Kaffee angeboten, für alle, die sich sanft vom Kind lösen und in der Nähe bleiben wollen. Der weitere Verlauf der Eingewöhnung ist abhängig vom Kind und seinen Eltern. Die Eltern haben die Möglichkeit auch in den nächsten Tagen dabei zu bleiben, bzw. sich im Elternbereich aufzuhalten.
Das Ganze wiederholt sich am Anfang der folgenden Woche mit den restlichen neuen Kindern.

In den ersten Wochen werden die Kinder überwiegend in ihrer Gruppe bleiben und Raum, Material sowie die anderen Kinder und die Erwachsenen kennenlernen. Die Situation der Gruppe/Kinder entscheidet, wann das Haus nach und nach in Kleingruppen erkundet, bis eine Öffnung aller Gruppen im Haus möglich wird. Eine erste „Öffentlichkeit“ wird die Jausensituation im Kindercafé bzw. der Bewegungsraum sein, wo sich die Kinder gruppenübergreifend treffen.

 

 

 

6. Zusammenarbeit mit Eltern, Bildungspartnerschaft

In unserem Haus legen wir sehr viel Wert auf die Zusammenarbeit mit Eltern und Erziehungsberechtigten, da sie die wichtigsten Bezugspersonen ihres Kindes sind.

Eine offene Gesprächsbereitschaft ist die Basis der gemeinsamen Verantwortung.

Wir stehen jederzeit als Gesprächspartner zur Verfügung und sind offen für Fragen und Rückmeldungen. Nur in Zusammenarbeit ist eine gesunde Entwicklung für das Kind möglich.

Wir suchen aktiv das Gespräch und dokumentieren unsere Arbeit, um Eltern einen guten Einblick in unsere Arbeit zu gewähren.

Ein besonderes Augenmerk soll auch auf die Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat gelegt werden. Wir sehen diesen als Ressource für unsere Arbeit und als Möglichkeit im gemeinsamen Austausch unsere Arbeit weiterzuentwickeln und bei Bedarf hilfreiche Lösungen zu finden.

 

 

7. Personalmanagement / Teamarbeit

  • Wer ist wofür zuständig?

Der Kindergarten Fulpmes wird von einer freigestellten Leitung geführt.
Jede Gruppe ist von einer Pädagogin und Assistenzkraft besetzt.
Der gruppenführenden Pädagogin obliegt die Dokumentation von Entwicklungsschritten. Ihre Beobachtungen werden von Kolleginnen aus anderen Bereichen ergänzt.
In der freien Spielzeit gibt es eindeutige Zuständigkeiten für die Schwerpunkte in den Gruppenräumen, dem Bewegungsraum, dem Kindercafé, dem Thema Sprache und dem Außenbereich, später für den Mittagstisch und die Nachmittagsbetreuung. Die jeweils Zuständige sorgt für eine vorbereitete Umgebung ihres Raums, verändert den Raum und/oder Material aufgrund ihrer dokumentierten Beobachtungen, begleitet die Kinder im Spiel und setzt bei Bedarf Impulse.
Die jeweiligen Gruppentreffen, die Geburtstagsfeiern sowie Feste und Feiern werden von der gruppenführenden Pädagogin moderiert.

  • Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit

Das Personal der jeweiligen Häuser bedarf eines regelmäßigen Austauschs. Es wird hierbei von der Leiterin begleitet, die die Reflexion anregt und gemeinsam mit dem „Hausteam“ die Arbeit weiterentwickelt.

Eine große Ressource stellen die Kolleginnen des gespiegelten Raums im anderen Gebäudeteil dar. Da jeweils 2 Räume den gleichen Schwerpunkt haben, kann ein fruchtbarer Austausch über die jeweiligen Erfahrungen mit Materialien, die Beobachtungen der Kinder im Raum oder Impulse entstehen.

Damit die beiden Häuser in einem guten Austausch bleiben und Erfahrungen hinsichtlich Kinderrestaurant und Garten geschildert werden können, bedarf es mehrmals im Jahr einer Gesamtteamsitzung.

Darüberhinaus bedarf es einer Regelkommunikation mit dem Träger und ein bewusster Austausch mit Krippe und Hort, zumindest auf Leitungsebene.